Schulinternes Curriculum und weitere Informationen

Organisation des Sportunterrichts in der Sekundarstufe 1

Unsere Sportstätten

Das Schadow-Gymnasium verfügt über eine Turnhalle im Schulgebäude, die von einer Lerngruppe genutzt werden kann. Eine weitere Sporthalle auf dem Schulgelände, die gedrittelt werden kann, kann regelmäßig voll genutzt werden, sowie die Sporthalle in Haus 2. In dieser Sporthalle können zurzeit noch im Wesentlichen nur über Material für Ballspiele verfügt werden. Andere Unterrichtsthemen können aufgrund der fehlenden Materialausstattung nicht unterrichtet werden.

Außerdem steht auf dem Schulgelände ein kleines Spielfeld und minimale Anlagen zur Durchführung von Leichtathletikunterricht zur Verfügung.

Die Belegung der Hallen mit Lerngruppen des Schadow-Gymnasiums erfolgt mit dem Erstellen der Stundenpläne. Die dort gekennzeichnete Belegung beschreibt eine erste Orientierung, die eigentliche Belegung im Laufe des Schuljahres wird von den parallel unterrichtenden Lehrkräften auf der Grundlage ihrer Unterrichtsplanungen abgesprochen. In gleichem Maße bedarf die Nutzung des Kleinfeldes und der einzelnen Leichtathletikanlagen auf dem Schulhof der kollegialen Absprache.

Die kleine Turnhalle und die Spielsporthalle kann von Montag bis Freitag bis 16:00 Uhr genutzt werden. In beiden Hallen wird darüber hinaus auch der Unterricht der Kursoberstufe und verschiedene AGs bis 18 Uhr angeboten.

Als außerschulisches Sportgelände können die Parkanlagen in der unmittelbaren Umgebung und das Ernst-Reuter-Sportfeld genutzt werden. Damit ergeben sich unter anderem für die Themenfelder Laufen, Springen und Werfen und Spiele eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten.

Die Unterrichtszeiten

Der wöchentliche Sportunterricht wird in einer Doppel- und in einer Einzelstunde unterrichtet. Die Schüler und Schülerinnen, die als dritte Fremdsprache Griechisch gewählt haben, nehmen nur an der Doppelstunde teil.

Die Lerngruppen

In den Klassenstufen 5 und 6 wird der Unterricht koedukativ durchgeführt. In den sich anschließenden Klassenstufen ist die Entscheidung, ob koedukativ unterrichtet wird, vor allem noch von organisatorischen Bedingungen abhängig.

Ein seit dem Schuljahr 2008/09 eingeleitetes Evaluationsprojekt mit Schülerbefragungen in drei koedukativ unterrichteten Lerngruppen der Klassenstufen 7 und 10 stellt die erste Grundlage zur weiteren Diskussion und Festlegung eines einheitlicheren Vorgehens dar. Ausgehend von dem Grundsatz der koedukativen Unterrichtung in allen Jahrgangsstufen ist es aber auch im Einzelfall durch den parallelen Unterricht zweier Klassen immer auch möglich, den Unterricht in besonderen Situationen geschlechterhomogen durchzuführen.

Pädagogische Ausgestaltung und Themenfelder des Sportunterrichts

Den Vorgaben des Rahmenlehrplans entsprechend werden in einer Doppeljahrgangsstufe Themen aus mindestens vier unterschiedlichen Themenfeldern unterrichtet.

In jedem Schuljahr werden mindestens vier Themen aus mindestens zwei Themenfeldern unterrichtet. Zwei Drittel des Unterrichts werden aus den verbindlichen Vorgaben des Rahmenlehrplans zu einem Thema gestaltet. Ein Drittel dient zum Unterricht fakultativer Inhalte oder zur Ausweitung bzw. Vertiefung verbindlicher Inhalte. Eine Ausdauerleistung ist in jedem Schuljahr verpflichtend zu erheben. Als Vorbereitung auf die Anforderungen in der Sekundarstufe 2 wird im 10. Jahrgang ein 12-Minuten-Lauf durchgeführt.

In den in der Anlage befindlichen Tabellen werden Schwerpunktsetzungen für die Doppeljahrgangsstufen benannt, deren Auswahl auf die inhaltlichen Vorgaben des Rahmenlehrplans und der fachlichen Ausrichtung des Fachbereichs beruhen (Anhang 1-3, s. S. 11-16).

Im Verlauf der Sekundarstufe 1 wird darauf geachtet, dass die Praxis-Theorie-Verknüpfungen komplexer werden. Spätestens in der 10. Klassenstufe wird mindestens eine praktische Lernerfolgskontrolle pro Halbjahr durch eine reflexive Aufgabe ergänzt, um auf die Anforderungen in der gymnasialen Oberstufe vorzubereiten. Die reflexive Aufgabe kann mündlich oder aufgrund der organisatorischen Bedingungen bei hohen Schülerzahlen schriftlich erfolgen. Innerhalb der Fachkompetenz erfolgt bis zum Ende der 10. Klassenstufe eine Progression in der Theorieverknüpfung von der kurzen und zusammenfassenden Darstellung einzelner Lerninhalte (Bewegungskriterien, Regeln, Sicherheitsmaßnahmen, ...) über den methodischen Umgang mit Fachwissen (selbstständiges Lernen in der Gruppe – Lernen durch Lehren) bis hin zur komplexeren Stellungnahme (Begründung einer Kürübung, trainingswissenschaftliche und biomechanische Begründungen, ...).

In Abhängigkeit von den organisatorischen und materiellen Voraussetzungen werden die in der Tabelle 1 aufgeführten Themen in der 5. und 6. Klassenstufe und in der Sekundarstufe 1 unterrichtet.