Basketball - Spielberichte und Fotos

Basketball Saison 17/18 - Oberschulliga

Schadow erhält bisher einmalig vergebenen Commitment Award für den Einsatz und die Verdienste um den Berliner Schulbasketball und gewinnt gleich zweimal die Juniorklasse und holt einen Zweiten, einen Dritten und einen Vierten Platz in der „ChampionsLeague“

Fazit:

Wir haben es in allen Altersklassen geschafft, uns für die Endrunde in der jeweiligen AllStar Klasse zu qualifizieren, d. h. unter die vier besten Berliner Schulteams einschließlich der von ALBA unterstützten Schulen (Keller und Schliemann) zu kommen. Das alleine war schon ein großer Erfolg! Am Ende stand ein zweiter, ein dritter und ein vierter Platz zu Buche, wobei es auch zwei zweite und ein dritter Platz hätten werden können…, doch wir unterlagen in jeweils einem Spiel mit einem Punkt, d. h. mit einem Korb, den wir uns jeweils in der Schlußsekunde gefangen haben. Da müssen wir einfach noch cleverer (und härter) werden.

Unsere Bilanz wurde durch unsere beiden zweiten Mannschaften in WK III und IV vervollständigt, die es in die Junior Klasse geschafft hatten. Beide Teams zeigten tolle Leistungen und gewannen alle ihre Endrundenspiele und holten somit zwei weitere erste Plätze für unsere Schule!

Allen Teams herzlichen Glückwunsch zu ihren jeweiligen großen Erfolgen und jedem unserer Spieler für die jeweils individuelle Entwicklung in dieser Saison!

Rück- und Ausblick:

Fast alle Spieler, die regelmäßig zur AG gekommen sind, verfügen mittlerweile über eine solide Freiwurftechnik und scorten in der Endrunde mit einer ordentlichen Quote von der Linie. Das war bei fast allen anderen, und hier vor allem bei den Vereinsspielern leider nicht der Fall! So waren es nicht der jeweils eine dumme Fehler in der Schlußphase der erwähnten beiden Spiele, der uns letzten Endes jeweils den Sieg und eine bessere Plazierung kosteten, sondern die (vermeidbare!) Schwäche an der Freiwurflinie - sowie fehlende Konzentration (das genaue Zuhören) bei Ansagen des Coaches z. B. bzgl. der Vermeidung von Ballverlusten (vor allem durch sinnlose Dribblings), zum Thema Foul zur Vermeidung einfacher Punkte des Gegners, zu Hinweisen zur Wegnahme jeweiliger spezieller Stärken des Gegners, der Anweisung keine Korbleger von unten zu machen und sich dabei nicht vom Gegner beeindrucken und abdrängen zu lassen. Zu viel davon wurde ignoriert bzw. nicht konzentriert umgesetzt. Ursache? Eine „suboptimale“ Einstellung? Die richtige Einstellung zeigt sich auch im Umfang der regelmäßigen Teilnahme an der AG, bei der es in erster Linie um die Festigung der Basics geht. Jeder auch nur einigermaßen ambitionierte Basketballspieler sollte daran arbeiten und entsprechend jede Gelegenheit zur individuellen Verbesserung eben gerade dieser Basics nutzen. Alle die, die dies nicht nur in dieser Saison sondern rückblickend in den letzten 20 Jahren getan haben, haben sich enorm entwickelt und einige haben es z. T. sogar in die Bundesliga geschafft. Fakt ist, daß die meisten Vereinsspieler, denen eine AG Teilnahme aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich war oder die es einfach nicht für nötig hielten, diese zusätzliche Gelegenheit zu nutzen, sich nur „sehr wenig“ weiter entwickelt haben.

Aber man soll die Hoffnung nicht aufgeben. Aus Fehlern kann man lernen, d. h. Dinge zukünftig anders angehen, - ein entsprechender Wille und eine entsprechende Einsatzbereitschaft vorausgesetzt.

All das ist, wie die Erfolge zeigen, ein Klagen auf einem schon recht hohen Niveau. Aber im Sport sollte man immer anstreben, sein Bestes zu geben und alles dafür zu tun – und ist das nicht auch im „ganz normalen“ Leben so?

Nach der Saison ist immer vor der Saison – und neben der Endrunde der Grundschulliga stehen ja auch noch die Streetball Finals an. Und dann geht es auch schon bald darum, es in die neuen Teams der nächsten Saison zu schaffen. Die meisten unserer Spieler können auch in der nächsten Saison noch in der diesjährigen Altersklasse spielen – und wer weiß, wie dann in einem Jahr das Fazit hier an dieser Stelle aussieht?

 

Basketbball im Schuljahr 2016/2017

TEAM WK IV-2 erkämpft sich den Sieg und einen tollen 2. Platz beim letzten Zwischenrundenturnier der Saison

Gestern wurde die Zwischenrunde der diesjährigen ALBA Oberschulliga Saison mit dem Turnier in der Emanuel Lasker Schule abgeschlossen. Zum Auftakt musste unser Team gegen von ALBA unterstützte Gottfried Keller Gymnasium antreten – und es gab die erwartete, aber in der Höhe (38:8) doch ziemlich ernüchternde Niederlage. Es war im Verlauf des Spiels zwar eine Steigerung zu erkennen, doch vieles wollte noch nicht gelingen. Vielleicht wollten Coach und Spieler zuviel auf einmal – schließlich besteht unser WK IV-2 Team fast durchgehend aus Spielern der neuen 7ten Klassen, d. h. aus Basketball Rookies (Anfängern)? Die Jungs waren fast durchgehend sehr regelmäßig und fleißig bei der AG gewesen und hatten viel dazu gelernt, - aber das in einer Wettkampfsituation umzusetzen ist eben doch etwas anderes als im Training. Aber genau dafür, für das Sammeln von Spielpraxis und Wettkampferfahrung, waren wir ja angetreten. Konnten sich die Jungs im letzten Spiel gegen das gastgebende Emanuel Lasker Gymnasium noch einmal steigern?

Ja, das konnten und das taten sie. Das Team um unseren einzigen Spieler 6. Klässler (Matthias), der zwar der jüngste ist, aber mit seiner bereits einjährigen AG Erfahrung, die ihn zum Saisonbeginn auch in einen Basketballverein hatten eintreten lassen, schon zu einem der Teamleader zählt, arbeitete nun viel konzentrierter in der Defense und die ersten guten und erfolgreichen Offensiv Aktionen gaben Stück für Stück mehr Selbstvertrauen. So erarbeitete sich das Team eine 3 Punkte Führung zur Halbzeit (18:15). Doch durch nachlassende Konzentration war diese schnell dahin. Doch die Jungs stemmten sich gegen die Niederlage und jeder ging an die Schmerzgrenze. Resultat: eine 5 Punkteführung! Leider gab das keine Sicherheit sondern führte durch überhastete Aktionen wieder zu einem Rückstand. Doch alle ackerten und steigerten sich so wie David, der eine konzentrierte Helpside spielte und dem Gegner zusammen mit den anderen erneut den Schneid abkaufte. 2 Minuten vor Schluss lagen die Jungs aber wieder mit einem Punkt im Rückstand. Die Kräfte ließen nach, die Zuschauer feierten ihr Team, doch unser Team war nicht bereit aufzugeben. In der Auszeit sammelten die Jungs die letzten Kräfte, um sich in der Defense noch einmal zu steigern und sie nahmen sich vor, keinen Korb mehr zu zulassen, aber ihrerseits noch 4 Punkte zu machen. Und sie erkämpften sich sofort nach der Auszeit den Ball, machten den Korb und gingen damit in Führung - 31:30. Noch voller Freude kassierten wir im direkten Gegenzug einen ärgerlichen Korb und lagen erneut zurück und verloren Ball – aber holten ihn mit viel Einsatz wieder zurück und Christian zog konsequent zum Korb - und wurde gefoult – und verwandelte beide Freiwürfe zur erneuten Führung – 33:32 – doch was den Coach fast zum Ausflippen brachte, war, dass einige Spieler danach durch die Gegend hüpften, als wäre das Spiel schon zu Ende, doch es waren noch knapp 30 Sekunden zu spielen! Mit viel Glück ging das Fast Break des Gegners daneben, David holte den Rebound und unser Fast Break brachte uns mit 35:32 in Führung. Doch im Gegenzug konnte der Gegner den Ball im dritten Versuch in unserem Korb versenken, nur noch 35:34. Wir hatten den Ball, aber verdaddelten ihn leichtfertig 5 Sekunden vor Schluss und der Gegner kam zu einem Fast Break und einem Korbleger, der verlegt wurde, holte aber den Offensivrebound und – verlegte – und das Spiel war aus – und die Jungs hatten mit etwas Glück (des Tüchtigen!) das Spiel denkbar knapp gewonnen und lagen sich glücklich in den Armen. Alle hatten sich nicht nur gesteigert sondern individuell 2-4 Schritte nach vorne gemacht – was Hoffnung für die Endrunde in der kommenden Woche macht! Ein tolles Spiel, ein toller Kampf, ein toller Sieg! 

RESPEKT und GRATULATION!

Siegerfoto Team WK IV-2 2017Sport WJ Iv-2 Urkunde 2017

 

Team WK III-1 ist Berliner Schulbasketball Meister!

Gleich im ersten Spiel traf unser Team auf den haushohen Favoriten, das Team des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums, identisch mit der ALBA Vereinsmannschaft. Das bedeutete, dass wir uns keine Anlauf- bzw. Warm-Up-Phase leisten durften, sondern von Anfang an mit 100% Konzentration auftreten mussten,– anders als dies noch in den Runden zuvor der Fall gewesen war. Aber das Team hatte gelernt, dazu waren ja die vorherigen Spiele da gewesen. Und unser Team war bereit, alles zu geben. Jeder war von Beginn an mit der richtigen Einstellung dabei und so stand es schon nach 3 Minuten 10:2 für uns. Das gab Sicherheit und so blieben die Schliemann Jungs während des gesamten Spiels ohne eine echte Chance und am Ende stand ein 47:23 Sieg zu Buche. Eine tolle Leistung!
Aber noch war nichts gewonnen. Als nächstes wartete die Gustav-Heinemann-Schule auf uns, die uns in der Zwischenrunde eine (heilsame!) Niederlage beigebracht hatte. Doch gestern gab es für die Heinemanns gegen uns nichts zu holen. Zwischenzeitlich führten unsere Jungs mit 20 Punkten, am Ende hieß es 43:35, ein Ergebnis das den eigentlichen Spielverlauf nicht wirklich widerspiegelte, aber am Ende zählte nur der Sieg.

Sollte uns nun auch gegen die Friedensburg Schule noch ein Sieg gelingen, so war klar, dass wir AllStar und Pokal Sieger und damit auch Berliner Meister wären. Und unser Team ließ nicht nach und so blieb auch die Friedensburg Oberschule ohne eine echte Siegchance. Am Ende hieß es 35:18 für uns –der Jubel war groß und stolz konnten die Jungs ihre Urkunden und den Pokal in Empfang nehmen. Schneller Kopf, schnelle Beine, großes Herz, mittlerweile großes basketballerisches Können und 100% Konzentration selten zuvor hatte der Coach mehr Grund zufrieden zu sein als gestern Nachmittag. Da stand ein Team, das eben als Team völlig verdient und überlegen Berliner Meister geworden ist!

Vor der Zukunft braucht uns nicht Bange zu sein. Schon am Vormittag hatten unsere Teams WK III-2 und WK III-3 in der Junior-1 und Junior-2 Endrunde gestanden. Gleich im ersten Spiel hatte es für Team WK III-3 eine unglückliche, aber ehrlicherweise nicht unverdiente 22:23 Niederlage gegeben. Schade und unnötig, aber zu groß war die Nervosität (mangelnde Spielerfahrung?) zu Beginn gewesen, in der es einfach noch zu viele (einfache) Fehler gab. Die Basics sind vielen einfach noch nicht in Fleisch und Blut (und Kopf) übergegangen. Aber aus Fehlern lernt man und das war ja auch der eigentliche Sinn der Sache gewesen und unsere Rookies steigerten sich auch gestern wieder von Spiel zu Spiel,– auch wenn es gestern noch nicht zu einem Sieg reichte, aber die knappen Niederlagen waren aller Ehren wert (19:23 und 23:29) und hätten die drei Spiele länger gedauert, so hätten unsere Jungs diese gewonnen,– aber mit den gestern neu gewonnenen Erfahrungen holen sie das nun eben einfach im nächsten Jahr nach.

Auch unser WK III-2 Team war mit einer Niederlage gestartet –und das mit 11:33 sehr deutlich, was aber nicht nur an der schlechten Leistung durch mangelhafte Konzentration zu Beginn lag sondern vor allem am Gegner (Goethe OS), der einfach sehr gut spielte….
Doch was in dem Team steckt, zeigten die Jungs dann in den beiden nächsten Spielen, in denen sie unseren Gegnern von der Schulfarm Insel Scharfenberg und der Ernst Reuter Schule nicht den Hauch einer Chance ließen. Gerade im letzten Spiel spielten die Jungs eine tolle „Terror-Defense“, die den Gegner doch schwer beeindruckte. Das war super und dass die Siege mit 38:12 und 57:7 mehr als deutlich ausfielen, kam nicht von ungefähr– und so bleibt eben nur das zu Beginn gesagte: Vor der Zukunft braucht uns nicht Bange zu sein!
Und es gab ja außerdem noch eine Berliner Vizemeisterschaft (WK IV) und einen dritten Platz in der Berliner Meisterschaft (WK II), sodass wir mit Stolz sagen können, dass wir mittlerweile zur besten Schule im Basketball in Berlin geworden sind!
Carsten Roth

 

Basketball - WK I Team sorgt mit Pokal für perfekten Saisonabschluss!

Es war damit wiederum klar, dass sie in ihrem letzten Spiel nicht als Verlierer vom Platz gehen und ihre Schul(basketball)karriere nicht mit einer Niederlage beenden wollten. 
Doch unserem Gegner vom Spandauer Martin-Buber-Gymnasium ging es offenbar genauso und so brauchte es noch einmal echten Siegeswillen und höchste Einsatzbereitschaft, um tatsächlich am Ende als Sieger vom Platz gehen zu können. 
Zur Halbzeit sah es noch gar nicht gut aus, denn es stand 8:14 gegen uns. Unsere Jungs hatten wie schon im Spiel zuvor größte Probleme mit der gegnerischen Zonenverteidigung und offenbarten leider einige Schwächen in der Defense. Doch zur Halbzeit nahmen sich alle noch einmal vor, letzte Kräfte zu mobilisieren und noch einmal alle Konzentration zusammen zu nehmen und das gelang. Nun waren wir es, die den Gegner mit konsequenter Arbeit in der Defense zur Verzweiflung brachten und so holte das Team Punkt für Punkt auf, ging in Führung und baute diese aus, so dass es am Ende einen 25:20 Erfolg gab,– was dann gleichbedeutend mit dem Turniersieg war, denn zuvor hatte das Team im ersten Spiel locker und leicht die Otto Nagel Schule mit 45:15 besiegt, sich dann aber sehr schwer gegen das Berta-von-Suttner-Gymnasium getan, gegen die wir zur Halbzeit mit 12:20 zurücklagen, da wir hoch standen und die Bein- und Kopf- und Teamarbeit sträflich vernachlässigt hatten, d. h. mit einer miserablen Einstellung in das Spiel gegangen waren. 

Erst 20 Sekunden vor Schluss konnten wir erstmals in Führung gehen (27:26), eine Führung, die das Team dann klug und mit Leidenschaft verteidigte.

So blieb am Ende die Freude über einen erfolgreichen und wirklich gelungenen Abschluss –gepaart mit einer gewissen Wehmut auf Spielerseite, aber auch auf der Seite des Coaches, der die Entwicklung der meisten Spieler, die gestern ihr letztes Schulspiel bestritten haben, seit ihren ersten Tagen am Schadow-Gymnasium mit hatte beobachten und begleiten dürfen. 
Und was man für jeden der Jungs sagen kann, ist, dass sie nicht nur in basketballerischer, sondern vor allem auch in menschlicher Hinsicht eine tolle Entwicklung genommen haben– und genau um diese Entwicklung der eigenen, immer ganz individuellen Persönlichkeit geht es hier an der Schule. Es bleibt die Erinnerung an einige Spiele in ihrer Schulkarriere, die manch einer von ihnen nicht vergessen und von denen er vielleicht sogar eines Tages den eigenen Kindern erzählen wird. Auf Seiten des Coaches bleibt die Hoffnung, dass man sich hier und da noch einmal wiedersehen wird und dass jeder von i
hnen dem (Basketball) Sport verbunden bleiben wird. 
Danke Jungs für eine schöne Zeit, es hat Spaß mit Euch gemacht!
(Carsten Roth)

 

Schadow Teams machen reichlich (Pokal-) „Beute“ bei den Endrundenturnieren um die Berliner Schulmeisterschaft

Das war die Basketballwoche des Jahres. Von Montag bis Freitag standen die Endrundenturniere der Oberschulliga in der Max Schmeling Halle an und am Sonntag dann noch das Endturnier der WK IV Grundschulliga.

Alle unsere Teams zeigten absolute Topleistungen und steigerten sich noch einmal deutlich gegenüber den Vor- und Zwischenrundenturnieren. Und so lautete unsere Bilanz am Ende (wobei noch ein Turnier (WK I) aussteht…):

3 erste Plätze, 1 zweiter Platz (mit der Revanche gegen die JFK für die Niederlage im Finale um die Berliner Schulmeisterschaft vom März) und 1 dritter Platz sowie 2 ebenfalls hervorragende 4. Plätze. Erfolgreicher war am Ende keine andere Schule!

Aber neben diesen Erfolgen und den Siegen haben unsere Jungs noch so viel mehr gelernt: Teamspirit, miteinander spielen, kämpfen, gewinnen, verlieren und Spaß haben, als Team stark sein, sich aufeinander verlassen können (Zuverlässigkeit), Konzentrationsfähigkeit, Durchsetzungsfähigkeit, Einsatzbereitschaft, bis an die Grenzen (und etwas darüber hinaus) gehen, das Beste geben und dabei immer Respekt vor dem Gegner haben, egal ob dieser nun besser oder schlechter ist und - last but not least - ohne Fleiß, kein Preis!

Und die Jungs waren das ganze Schuljahr über fleißig gewesen, waren soweit es ging regelmäßig bei der AG, was sich am Ende in Form der individuellen (und auch mannschaftlichen) Leistungsverbesserung zeigte, wobei die größten Leistungs-verbesserungen ganz klar bei den aktivsten AG-Teilnehmern lag. So gibt es dieses Jahr mit Ron und Frederik gleich zweimal den Rookie des Jahres, wobei hier ganz klar nur die Leistungsverbesserung bzw. die enormen Leistungssprünge dieser beiden gemeint ist, alle anderen brachten ebenfalls Top-Leistungen und die absoluten Leistungen, der ohnehin bewährten Kräfte, waren sicher noch einmal deutlich höher, aber es geht darum, sich immer weiter zu verbessern, wozu viel Einsatz gehört, je höher das erreichte Level ist, umso härter muss man trainieren, umso größer muss der Einsatz sein, wenn man sich immer weiter verbessern will…!

Fazit: Die Saison ist (fast) zu Ende (Streetball Finals und Endrunde WK I („Oldies“)) und sie war sehr erfolgreich und heute hat die Vorbereitung der neuen Saison mit verstärktem Individualtraining angefangen.

Carsten Roth

 

Schulmeisterschaft - die Schadow-Basketballer sind Berliner Vizemeister!

Endspiel um die Berliner Schulmeisterschaft im Basketball in der JFK und unsere Fans stellen fast die Hälfte,der knapp 600 Zuschauer und sorgen für eine tolle Kulisse und eine tolle Stimmung.

Dies beeindruckte leider unser Team doch mehr als wir das vor Beginn angesprochen hatten und wir begannen nervös. Überhastete oder verweigerte Würfe und Ballverluste waren das Resultat. Doch unser Team kämpfte und so hielt sich der Rückstand nicht nur in Grenzen, sondern wir glichen sogar aus. Im zweiten Viertel hatten wir unseren Rhythmus einiger-maßen gefunden, doch die JFK unterband dies mit Fouls und wir vergaben leider viele der daraus resultierenden Freiwürfe. Dies zeigte sich am Ende der ersten Hälfte leider überdeutlich, als wir 8 Freiwürfe hintereinander nicht verwandeln konnten und so gingen wir mit einem 7 Punkte Rückstand in die zweite Hälfte, in der wir uns vorgenommen hatten, mittels einer Zonenverteidigung „Beton“ in der Defense anzurühren und den Gegner damit zu beeindrucken, was uns schon oft gelungen war.

Wir begannen gut und kamen bis auf 2 Punkte heran. Doch in der dann folgenden Phase verloren wir letzten Endes das Spiel durch fehlende Disziplin (Konzentration?) im Zusammenspiel. Macht nur ein Spieler sein eigenes Ding statt seinen Job für die Mannschaft, entstehen Lücken, in die der Gegner am Freitag gnadenlos stieß, angeführt von ihrem „BigMan“, der schon in der ersten Hälfte 2/3 aller Punkte gegen uns gemacht hatte. Wir wussten schon vor Spielbeginn, dass wir keinen solchen Spieler haben, doch wir hatten uns vorgenommen, diesen Nachteil durch Teamwork auszugleichen. Doch Jason zeigte sich nun immer mehr als „Go to Guy“ und es gelang uns nun leider gar nicht mehr, ihn zu kontrollieren.

Noch einmal stellten wir in der Defense um und kamen bis auf 8 Punkte heran, doch dann ließen die Kräfte und damit die Konzentration nach. So gewann der Gegner letzten Endes verdient mit 10 Punkten Vorsprung. Die JFK wollte etwas mehr als wir das Spiel gewinnen, was letzten Endes den Ausschlag gab. Der Wille war bei uns da, aber es fehlte etwas die Leidenschaft bzw. die Balance zwischen Kopf und Herz. Aber keiner in unserem Team musste sich einen Vorwurf machen. Jeder Einzelne hatte zwar an diesem Tag nicht seine optimale Leistung abrufen können, aber alles gegeben und so war die JFK an diesem Tag eben einen Tick besser und gewann letzten Endes verdient nicht nur das Spiel sondern auch die Berliner Schulmeisterschaft im Basketball. Und doch wird dieses Spiel dank der großen Kulisse sicher jedem der Jungs in Erinnerung bleiben, denn für solche Spiele lebt ein Basketballspieler…!

Carsten Roth