Schadow-Kunst-Tag lässt Namensgeber der Schule lebendig werden

Der Namensgeber unserer Schule ist einer der bekanntesten Bildhauer des Klassizismus. Insbesondere die Quadriga (fertig gestellt 1793) auf dem Brandenburger Tor hat Schadow weit über die Grenzen Berlins hinaus berühmt gemacht.

Schadow-Kunst-Tag 1
Gemeinsame Formfindung zu einer Figurengruppe (li) und Graffiti in Schablonentechnik (re)

 

Wie auch in den letzten Jahren haben zahlreiche Eltern das Projekt begleitet. Sie konnten die Ergebnisse des Projekttags betrachten, nahmen am Unterricht, der Besprechung und Auswertung der Ergebnisse teil. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich insbesondere durch praktisch-produktive Tätigkeiten mit dem Künstler, seiner Arbeitsweise und künstlerischen Haltung auseinander. Schon im Vorfeld haben sie sich theoretisch im Kunstunterricht mit dem Künstler und seinem Werk, seiner Zeit und dem künstlerischen Material auseinander gesetzt. 

Schadow-Kunst-Tag2
Reiterstandbild aus Pappe (li.), Sandalenbau (re.)

 

Die Projektteilnehmer, die in gemischten Gruppen (5. und 7. Klassen) zusammenkamen, konnten ihr Thema bzw. künstlerische Technik selbst wählen. Sie arbeiteten den ganzen Schultag zu den unten genannten Themen:

  • Schablonen- und Graffititechnik 
  • Seife schnitzen
  • Skulpturenbau aus Pappe
  • Ton 
  • Sandalenbau

Alle gewählten Techniken bezogen sich in der künstlerischen Auseinandersetzung auf unterschiedliche Aspekte des Schadow´schen Werks. Hier wäre zum Beispiel die Sandalen der Schwestern in der Prinzessinnengruppe zu nennen oder die Technik des Reliefs. Diese sind u.a. auch am Portal der Schule angebracht und dienten der Anregung.

Schadow-Kunst-Tag
Arbeit an dem Relief aus Ton

 

Alle Ergebnisse haben sich die Schülerinnen und Schüler dann gegenseitig in der letzten Projektstunde im Klassenverband vorgestellt und die Verfahren und Ideen ihren Mitschülern erläutert. Am Tag der offenen Tür, am 19.1.2018 werden die Projektergebnisse in den Gängen der Schule präsentiert.

Schadow-Kunst-Tag
Standbild des gr. Fritz in Pappe (li) und als Graffiti (re)